ProduktionsmanagementManufacturing Operations Management zur Koordination und Integration der ProduktionZwischen ERP-Systemen (wie SAP, BaaN, JDEdwards etc.) und der Prozeßautomatisierung innerhalb der Fertigung gibt es eine funktionale Lücke. Während die ERP-Systeme ihre Hauptfunktionalitäten im Supply Chain, d.h. in der horizontalen Beziehung zwischen Hersteller, Lieferant und Distributor haben, verbinden Produktionsmanagementsysteme alle an der Fertigung beteiligten Komponenten und Elemente und beschreiben die Schnittstelle zwischen diesen Ebenen. Als integratives vertikales Zwischenstück verbinden Manufacturing Execution Systems (MES) somit die kommerzielle Auftragsbearbeitung der ERP-Ebene mit den Steuerungssystemen der Produktionswelt. Dabei wird eine Brücke zwischen transaktionsorientiertem Denken und ereignisorientiertem Handeln im Unternehmen geschlagen. Als Standard setzt sich immer mehr B2MML als Schnittstelle zwischen ERP und MES durch.
Diese Funktionen sind das Kernstück des Manufacturing Operations Management (MOM) für die Ausführung der Produktion.
Genauer betrachtet übergibt das ERP-System Aufträge, Bedarfe, Stücklisten und andere Stammdaten aus den Supply Chain-Beziehungen an das MES. Das MES steuert und leitet die Fertigung anhand dieser Daten und gibt sie mittels Erfassungs- und Info- Terminals, über gedruckte Belege und automatisierte Abläufe an Bearbeitungszentren und Maschinen weiter. Ergänzt werden diese Daten durch technologische Daten und Informationen aus allen an der Produktion beteiligten Systemen, die im MES-System zu entscheidungstauglichen KPI's (Key Performance Indicators, Schlüsseldaten zur Ermittlung der Anlageneffizienz und Produktivität) verdichtet werden. Das MES übernimmt von der Fertigungsebene Maschinenzustände, Stückzahlen, Ausschusszahlen, Qualitäten, Personal- und Maschinenzeiten, Materialverbräuche und andere Istwerte. Diese Daten werden dem ERP-System zeitnah zur Verfügung gestellt, um damit z.B. Bestell-, und Logistikvorgänge anzustoßen. Zum Artikeldownload... ![]()
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