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![]() Durchlaufzeitensyndrom
Beim Durchlaufzeitensyndrom handelt es sich um einen sogenannten Aufschaukelungseffekt, bei dem Produktionsaufträge nach und nach immer später fertiggestellt werden. Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur. Zum einen können Eilaufträge dazu führen, dass gerade laufende Aufträge unterbrochen werden. Der angearbeitete Auftrag erhöht den Werkstattbestand (Halbfertigware; WIP). Durch die enstehenden Liegezeiten verlängert sich die Durchlaufzeit. Da der Planer in der Auftragsfreigabe in Unkenntnis dieser Zusammenhänge irrtümlicherweise davon ausgeht, dass eine zu späte Auftragsfreigabe zur verspäteten Fertigstellung führte, werden neue Fertigungsaufträge immer früher zur Produktion freigegeben.
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